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In Zeiten von Fachkräftemangel, digitaler Transformation und zunehmender Austauschbarkeit von Produkten wächst die Bedeutung von Vertrauen, Authentizität und Sichtbarkeit – insbesondere im B2B-Bereich.
Während früher klassische Werbung und Messeauftritte das Maß der Dinge waren, setzen heute immer mehr Unternehmen auf eine Strategie, die persönlicher und wirkungsvoller ist: Corporate Influencing.
Mitarbeitende werden dabei zu internen Markenbotschaftern, die das Unternehmen nach außen tragen – glaubwürdig, menschlich und mit Expertise.
Doch warum gewinnt genau dieses Modell im B2B gerade so stark an Relevanz? Und was braucht es, damit es funktioniert?
Im B2B geht es oft um erklärungsbedürftige Produkte, komplexe Dienstleistungen und langfristige Partnerschaften. Entscheidungen werden selten spontan, sondern auf Basis von Vertrauen und Reputation getroffen. Hier liegt die Chance:
Menschen vertrauen Menschen mehr als Marken.
Wenn Mitarbeitende als authentische Stimmen auftreten – etwa auf LinkedIn, in Webinaren oder Podcasts – entsteht Nähe. Sie geben der Marke ein Gesicht, eine Haltung und Kompetenz. Das erzeugt Resonanz und baut organisch Vertrauen auf – ein entscheidender Faktor in der B2B-Entscheidungsfindung.
Die meisten B2B-Kaufprozesse beginnen nicht mehr bei der klassischen Kaltakquise, sondern bei einer Google-Suche oder einem LinkedIn-Post. Entscheidende Impulse setzen heute oft Content-getriebene Kanäle – und genau hier kommen Corporate Influencer ins Spiel.
Beispiel:
Ein Sales-Mitarbeiter teilt regelmäßig praxisnahe Insights zu aktuellen Branchentrends. Ein Entwickler erklärt in einem LinkedIn-Post, wie ein neues Feature gebaut wurde. Ein CEO zeigt in einem persönlichen Beitrag, wie die Unternehmenskultur im Alltag gelebt wird.
Das alles sind keine PR-Stunts, sondern organische Touchpoints, die potenzielle Kund:innen abholen, lange bevor ein Vertriebsgespräch stattfindet.
Social Media-Plattformen wie LinkedIn priorisieren persönliche Profile gegenüber Unternehmensseiten. Warum? Weil echte Interaktionen von realen Menschen mehr Engagement erzeugen als rein werbliche Inhalte.
Ein Beispiel:
Ein Post auf dem LinkedIn-Profil einer HR-Managerin, in dem sie Einblicke in ihre Recruiting-Erfahrungen teilt, erzielt oft mehr Reichweite als der gleiche Beitrag über das Corporate-Konto.
Das bedeutet:
Der Kanal Mitarbeiter ist der reichweitenstärkste Kanal, den Unternehmen im B2B oft ungenutzt lassen.
Gerade in Branchen mit Fachkräftemangel ist Employer Branding ein entscheidender Erfolgsfaktor. Und wer könnte besser vermitteln, wie es ist, im Unternehmen zu arbeiten, als die Mitarbeitenden selbst?
Corporate Influencer im HR-Kontext zeigen nicht nur Benefits und Teamevents – sie kommunizieren Werte, Kultur und Entwicklungsmöglichkeiten glaubwürdig. Das stärkt die Arbeitgebermarke und sorgt für höhere Bewerbungszahlen – qualitativ wie quantitativ.
Laut einer LinkedIn-Studie glauben 53 % der Bewerbenden den Aussagen von Mitarbeitenden mehr als der offiziellen Unternehmenskommunikation.
Wichtig ist: Corporate Influencing funktioniert nicht über Zwang oder Pflichtbeiträge. Die erfolgreichsten Programme setzen auf Freiwilligkeit, individuelle Stärken und Authentizität.
Das bedeutet konkret:
Erfolgreiche B2B-Unternehmen bieten ihren Markenbotschafter:innen:
Ein gutes Beispiel ist hier Continental, das mit dem Programm „Digital Talents“ gezielt Mitarbeiter:innen auf Social Media unterstützt – mit Coachings, Tools und echter Sichtbarkeit im Unternehmen.
Corporate Influencer sind keine Selbstdarsteller:innen – sie sind Wissensvermittler:innen, Netzwerker:innen und Markenbotschafter:innen. Ihr Content lebt vom echten Mehrwert:
Wenn der Content Mehrwert bietet, entsteht ganz automatisch: Engagement, Reichweite und Markenbindung.
Der Aufbau interner Markenbotschafter:innen ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein strategischer Hebel mit echtem Impact – für Sichtbarkeit, Vertrauen und Bindung. Gerade im B2B, wo Menschen mit Menschen arbeiten, ist die Stimme der eigenen Mitarbeiter:innen oft der überzeugendste Faktor.
Unternehmen, die das erkennen, schaffen nicht nur organische Reichweite – sie machen ihre Marke zukunftsfähig, menschlich und relevant.